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Korallensand / Korallenbruch 5kg 15-20mm

10,00 EUR
2,00 EUR pro kg
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Lieferzeit: 1-2 Tage
Art.Nr.: 5036-1


  • Produktbeschreibung

    Korallensand der auch als Korallengrund oder Korallenkies bezeichnet wird besteht zu über 90% aus festem Calziumcarbonat ( Ca CO3 ). Dieses Calziumcarbonat wurde von den Polypen der Steinkorallen aus dem Meerwasser gefiltert und zum Gerüstbau der Korallen verwendet. So sind über Jahrmillionen riesige Korallenbänke entstanden. Das größte ist 2000km lang und heißt Great Barrier Reef.
    Aus Umweltschutzgründen wird unser Korallensand nicht aus dem Meer gewonnen, sondern im Tagebau im Landesinneren gefördert. Es handelt sich um Ablagerungen der Steinzeit.
    Korallensand ist umweltfreundlich und ein nachwachsender Rohstoff!!!
    Anwendungsgebiete und Dosierungen:

    Durch seine sehr hohe innere Oberfläche mit Kapillarwirkung ist grober Korallensand/Bruch In allen Gebieten eines der besten natürlichen Biofiltermaterialien die es gibt mit zusätzlicher Pufferwirkung
    Meerwasser-Aquaristik
    Als artgerechter Bodengrund in den Körnungen 0,5-1mm 1-2mm 3-5mm 7-9mm und 10-12mm. Pro Quadratmeter benötigt man pro cm Höhe ca. 20 ? 25kg. Beispiel: Für ein 500 Liter Aquarium mit den Bodenmaßen 150cm lang und 60cm tief, ergibt sich: 1,5m x 0,6m = 0,9m² x 25 = 22,5kg Korallensand. Weiterhin ist das Material aufgrund der enormen inneren Oberfläche und inneren Kapillarwirkung als Filtermaterial hervorragend geeignet. Eingesetzt in Bio-Innenfiltern oder im Rieselfilter bildet es bei schwacher Durchflutung einen sehr guten Nitratfilter. Im Inneren der Korallenstücke entsteht Sauerstoffarmut, was zum anaeroben Nitratabbau führt.  Die Korallenstücke wirken wie hochporöses Filtermaterial, ähnlich Siporax und Bakto-Max Filterkeramiken. Als Filtermaterial benutzt man die größeren Körnungen um ein Verstopfen zu vermeiden.
    In fast allen Kalkreaktoren kommt Korallengrund zum Einsatz. Man füllt den Kalkreaktor mit Koralle der Körnung 3-5 oder 7-9mm. Durch Ansäuern mit CO2 (hier ist unser Magnetventil hervorragend zur Steuerung geeignet) löst man die Korallenstücke auf und erhöht damit die Karbonat ?und Calziumwerte im Meerwasser. Dadurch wachsen Steinkorallen im Meerwasseraquarium.
    Süßwasser-Aquaristik
    Bei der Süßwasseraquaristik unterscheiden wir zwei Gruppen. 1. Hartwasserfische z.B Malawisee, -Tanganjikasee -und Viktoriaseefische.
    Wenn das Leitungswasser weich ist, können Sie durch Filterung über Korallensand und Verwendung von Korallensand als Bodengrund, Ihr Wasser artgerecht zu Hartwasser aufbereiten und dann Hartwasserfische pflegen. Das Wasser bleibt ohne chemische Zusätze stabil. Es gibt hier keine vergleichbare Lösung die so einfach und effektvoll ist.
    2.Weichwasserfische z.B. Fische aus dem Amazonas Gebiet (Neonsalmler, Diskus, Skalar und Co.)
    In Weichwasseraquarien wird Korallensand in der Körnung ab 3-5 mm und gröber als Filtermaterial eingesetzt.Warum?Weiches Wasser wird durch den Urin (Harnsäure) der Fische schnell sauer. Unter einem pH-Wert von 5,0 sterben fast alle Fische. Die schützende Schleimhaut löst sich auf und der Fisch verätzt.Korallensand verhindert das!Wie macht er das?Er besteht ja aus Calziumcarbonat mit sehr hoher Oberfläche.Das Calziumcarbonat hat die Eigenschaft sich schon in schwachen Säuren gut zu lösen. Aufgelöst bildet es mit der Säure in Wasser die schwache Kohlensäure und die stärkere Calziumhydroxid Lauge.Der pH-Wert steigt wieder an und wird bei ca. pH 7,5 stabilisiert und gehalten. Das nennt man Puffersystem.
    Gartenteich
    Im Gartenteich ist der Einsatz von sehr groben (10-12 mm, 12-15 mm und 15-20 mm) Korallengrund durch nichts zu ersetzen. Die gewünschte Pufferwirkung die der Teich gerade im Frühjahr dringend benötigt, damit das Wasser nicht zu sauer wird und die Fische Ihre Schleimhaut verlieren, erzielt der Gartenteichbesitzer nur durch den Einsatz vonKorallenbruch. Muschelgruß aus Austern erzielen ähnliche Effekte sind aber viel teurer und haben nicht die gute Filterwirkung.
    Dosierung:
    wir empfehlen 20 kg groben Korallenbruch im Schwerkraftfilter oder in Netzbeuteln auf 3 qm Wasser oder 3 kg Fisch.
    Durch seine sehr hohe innere Oberfläche mit Kapillarwirkung ist grober Korallensand/Bruch In allen Gebieten eines der besten natürlichen Biofiltermaterialien die es gibt mit zusätzlicher Pufferwirkung.
    Terraristik
    In der Terraristik kann der feine Korallensand als Wüstenboden verwendet werden.Tiere die mit Ihrer Nahrung auch Calzium aufnehmen müssen benötigen dann kein Calziumpräparat mehr.Bei Wasserschildkröten ist grober Korallenbruch im 5 l Netzbeutel ein super Filtermaterial, das auch den Uringeruch stark reduziert und für weniger Wasserwechsel sorgt.

    Diplom Chemiker Bernd Kusian
     

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